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Der ERP Software Markt im deutschsprachigen Raum

Innerhalb Europas nimmt der deutschsprachige Markt für ERP Software, mit rund einem Viertel den größten Anteil ein. Davon entfallen rund 18% auf Deutschland, dem gemeinsam mit Großbritannien größten nationalen ERP Software Markt in Europa. Das Volumen an Lizenz- und Service-Erlösen im enger gefassten ERP-Marktes beläuft sich auf ca. 750 Mio. EURO wobei sich das Wachstum in den beiden letzten Jahren deutlich verlangsamt hat. Während man 2007 noch eine Steigerungsrate von ca. 5,4% verzeichnen konnte, sank das Wachstum 2008 im Softwaremarkt auf 4,2%. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) prognostiziert für das Jahr 2009 nur noch einen moderaten Anstieg von rund 2,0%. Demnach hat sich der Softwaremarkt nach hohen Wachstumsraten zwischen 2005 und 2008 deutlich abgekühlt. Angesichts der strategischen und operativen Wichtigkeit administrativer Softwaresysteme, wird auch für integrierte ERP Software ein leichtes Plus erwartet.

Installierte Basis und Investitionsverhalten

Dieser Trend spiegelt sich auch in der Anzahl rückläufiger neuer Installationen wieder (vgl. Abbildung 1). In vielen Fällen erfolgt heute eine Modernisierung der vorhandenen ERP-Infrastruktur unter Beibehaltung der vorhandenen ERP Software Lösung und des jeweiligen ERP Anbieters.

Verteilung der ERP Installationen nach Produktivstart

Abbildung 1: Verteilung der ERP Installationen nach Produktivstart

Nahezu alle Industrieunternehmen nutzen bereits heute in irgendeiner Form ERP Software. Dies gilt insbesondere für Unternehmen ab einer Größe von ca. 50 Mitarbeitern. Der Einsatz von ERP Software reicht von reinen Finanzlösungen (z.B. Datev, Addison ZMiS etc.), die eigentlich durch ein Steuerberatungsbüro genutzt werden, bis hin zum eigenen Einsatz einer durchgängig integrierten ERP Suite. Darüber hinaus integrieren einige ERP Anbieter Finanzlösungen (z.B. Varial, Diamant, eGecko, etc.).


Bei der ERP Software, die in Industrieunternehmen eingesetzt werden liegt der Schwerpunkt des Einsatzes auf der kaufmännischen und technischen Auftragsabwicklung, der Materialwirtschaft und der PPS mit 65% bis fast  85% der Installationen. Unternehmensbereiche wie das Finanz- bzw. Rechnungswesen (ca. 58%) und Controlling (ca. 52%) weisen ebenfalls eine sehr hohe Durchdringung mit ERP Software auf. Allerdings fällt auf, dass ein bedeutender Teil durch Zusatzlösungen abgedeckt wird, die über Schnittstellen mit der ERP Software verknüpft sind.  Auch die Bereiche Personalverwaltung und Lohnbuchhaltung werden durch Zusatzlösungen mit 40% bis fast 65% abgedeckt.

Vor dem Hintergrund eines – weiter gestiegenen - durchschnittlichen Alters der installierten ERP Basis von knapp 6,0 Jahren gaben im Rahmen der „ERP-Zufriedenheitsstudie Deutschland 2008“ knapp 8% der Industrieunternehmen an, zeitnah in ein PPS Modul investieren zu wollen.

In den meisten Fällen gehen derartige Investitionen einher mit der Neuanschaffung von weiteren integrierten ERP Modulen, insbesondere im Bereich der Materialwirtschaft, der Auftragsabwicklung, des Rechnungswesens und der Kostenrechnung.

Überdurchschnittlich hoch ist derzeit der Anteil der Industrieunternehmen, die in Software-Module investieren, die an Kernbereiche des ERP angrenzen: Ganz vorne rangieren hier das Dokumentenmanagement (DMS), das Customer Relationship Management (CRM) und das Qualitätsmanagement (CAQ). Viele dieser Module werden heute bei Anbietern beschafft, deren Software auf das jeweilige Einsatzgebiet spezialisiert ist (Ansatz: „Best-of-Breed“-Lösung).

Besonderen Wert legen viele Unternehmen dabei auf die funktionale Eignung (ca. 72%), die Mittelstandseignung (ca. 52%) und die Flexibilität der Anwendung (ca. 49%). An vierter Stelle der wichtigsten Gründe für die Auswahl einer neuen ERP Software stehen die Benutzerführung und Ergonomie (ca. 44%). Ein grundlegender Faktor bei der Investitionsentscheidung sind gerade für Unternehmen bis 100 Mitarbeitern die Kosten. So werden günstige Anschaffungs- (ca. 30%) und Betriebskosten (ca. 42%) als außerordentlich wichtig eingestuft. Doch verlieren gerade die Anschaffungskosten ihr Gewicht mit zunehmender Größe des Unternehmens (ca. 12% bei Unternehmen >500 MA). Größere Unternehmen legen ihr Augenmerk stärker auf die Überlebensfähigkeit des Anbieters (ca. 53%), um ihre Investionsentscheidung abzusichern. In diesem Zusammenhang ist die Marktführerschaft bzw. starke Position des Anbieters (ca. 16%) ein wichtiger Indikator bei der Auswahlentscheidung. Eine starke Marktposition des ERP Software Anbieters wird von Unternehmen als Indiz dafür gewertet, dass die Weiterentwicklung der ERP Software  gesichert ist und nicht bei den kleinsten wirtschaftlichen Problemen stagniert. Bei kleineren Unternehmen hingegen spielt dieser Faktor eine verschwindend geringe Rolle (ca. 5%).

Starke Unterschiede sind auch bei der Forderung nach der Release-Fähigkeit der Anwendung abzulesen. Für Betriebe mit mehr als 500 Mitarbeiter ist dieses Kriterium von fundamentaler Wichtigkeit beim ERP Software Vergleich im Rahmen der Auswahl (ca. 51%). Für kleinere Unternehmen bis 100 Mitarbeiter ist die Release-Fähigkeit der neuen ERP Software kein kriegsentscheidender Punkt. (ca. 24%).

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